Modulserien im Überblick

Was ist Geschichte?

Epochen

In der Geschichte dreht sich alles um die Zeit. Egal, wann du auf die Uhr schaust: Es ist immer jetzt. Trotzdem schreitet die Zeit unaufhörlich voran. Alles, was vor ein paar Sekunden, was gestern oder vor vielen Jahren passierte, war früher und liegt in der Vergangenheit. Die Geschichte berichtet uns über die Vergangenheit.

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Mittelalter

Mittelalter

ca. 500 bis 1500

Das Mittelalter weckt bei uns ganz unterschiedliche Vorstellungen: Einerseits denken wir an stolze Ritter, an Könige und Königinnen, an Prinzen und Prinzessinnen oder an große Burgen und Kathedralen, andererseits an Schmutz und Gestank in den Städten, an ein primitives, armseliges Leben der Menschen auf dem Land, an Krankheit und Tod, an Gewalt und Schrecken.

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Erster Weltkrieg

Erster Weltkrieg

1914 bis 1918

Als Anfang August 1914 der „Große Krieg“ (so wird der Erste Weltkrieg bis heute z.B. in Frankreich und Großbritannien genannt) begann, machte die Propaganda der beteiligten europäischen Großmächte den Soldaten Hoffnung, der Krieg sei schnell beendet und sie könnten „Weihnachten wieder zu Hause“ feiern.

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Steinzeit

Steinzeit

ca. 2,6 Mio. Jahre bis ca. 3000 v. Chr.

Jahresangaben regional stark unterschiedlich

Als Steinzeit wird die erste Epoche der Menschheitsgeschichte bezeichnet. Die frühen Menschen begannen Steinwerkzeuge herzustellen (daher der Name Steinzeit) – was sie von anderen Lebewesen unterscheidet. Während der Steinzeit entwickelte sich die Gattung des Homo (des Menschen) in mehreren Entwicklungsstufen zum Homo Sapiens (des modernen Menschen, seit ca. 200 000 v. Chr.).

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Nationalsozialismus

Nationalsozialismus

1933 bis 1945

Die Zeit des Nationalsozialismus dauerte zwölf Jahre – vom Machtantritt Adolf Hitlers 1933 bis zum Ende des Zeiten Weltkriegs am 8. Mai 1945. Obwohl zwölf Jahre keine besonders lange Zeit sind, gibt es keine andere Epoche der jüngeren Vergangenheit, die in der Geschichtsschreibung und auch der öffentlichen Auseinandersetzung über Geschichte so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie das sogenannte „Dritte Reich“.

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Zeitalter der europäischen Expansion

Kolumbus

15. und 16. Jahrhundert

Kaum ein anderes Datum der Geschichte ist so bekannt wie der 12. Oktober 1492. Auf seiner ersten Entdeckungsreise, bei der Christoph Kolumbus von Spanien aus westwärts einen Seeweg nach Asien erkunden wollte, betrat er mit seinen Schiffsmannschaften den Boden der Karibikinsel Guanahani. Er hatte (obwohl er das selbst noch nicht wusste) einen neuen Kontinent „entdeckt“: Amerika. Und er traf dort auf Menschen.

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Imperium Romanum | Römische Antike

Römische Antike

ca. 500 v. Chr. bis 500

Die Geschichte der römischen Antike dauerte länger als die der griechischen – rund 1000 Jahre. Um 500 v. Chr. begann der Aufstieg Roms zur Großmacht. In zahlreichen brutalen Kriege und Eroberungen konnten die Römer ihr Herrschaftsgebiet immer weiter vergrößern. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung erstreckte sich das Reich über weite Teile Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.

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Absolutismus in Frankreich und Preußen

Absolutismus

17. und 18. Jahrhundert

„L’État, c’est moi!” – „Der Staat bin ich!” behauptete der französische König Ludwig XIV. von sich selbst. Ein König an der Spitze eines Staates, der das alleinige Sagen hat – diese Vorstellung von Machtausübung setzte sich im 17. und 18. Jahrhundert in einigen (nicht allen!) europäischen Staaten durch. Diese extreme Form der Monarchie bezeichnen die Historiker als Absolutismus, also absolute Herrschaft.

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Denk mal! | Denkmäler untersuchen

Hermannsdenkmal
Denkmäler gibt es überall! Aus verschiedenen Anlässen wurden und werden Denkmäler errichtet: um an wichtige Persönlichkeiten zu erinnern, um politische Herrschaft zu legitimieren, um an historische Ereignisse zu erinnern – oder auch als Mahnmale. Jedes Denkmal will eine Botschaft transportieren. Um diese zu verstehen, muss man die Zeit kennen, in der es erbaut wurde.

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Französische Revolution

Hinrichtung Ludwig XVI

1789 bis 1799

Der Kupferstich zeigt eine brutale Szene: Am 21. Januar 1793 wurde der (zuvor bereits abgesetzte) französische König Ludwig XVI. in Paris vor den Augen der Öffentlichkeit mit der Guillotine geköpft. Im selben Jahr begann der „große Terror“, bei dem in Paris und vielen anderen Orten in Frankreich Zehntausende ebenfalls meist mit dem Fallbeil hingerichtet wurden. Der „Klub“ (heute würde man sagen: die Partei) der Jakobiner hatte die Macht im revolutionären Frankreich erobert und bekämpfte die angeblichen Feinde der Revolution mit Terror und Schrecken.

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Proteste, Reformation und Kriege

Kriege

16. und 17. Jahrhundert

Im 16. und 17. Jahrhundert hatten soziale Spannungen in vielen Ländern und Regionen Europas Proteste und Kriege zur Folge. In verschiedenen Regionen des deutschsprachigen Raums erhoben sich die Bauern gegen ihre Ausbeutung und Unterdrückung. Auch die vorherrschende römisch-katholische Kirche geriet in eine tiefe Krise. In vielen europäischen Ländern protestierten die Menschen gegen den Klerus und besonders gegen den Ablasshandel: Um ihre Sünden vergeben zu bekommen, sollten die Menschen damals Geld an die Kirche zahlen. Die Kirche benutzte das Geld vor allem, um den kostspieligen Ausbau des Petersdomes in Rom zu finanzieren.

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Herrscherbilder

Thron 2
Die drei wichtigen Herrschaftsformen, die bis heute in unterschiedlichen Ländern der Welt ausgeübt werden, sind die Monarchie, die Demokratie und die Diktatur. In dieser Modulserie lernst Beispiele für Herrschaft und Herrscher aus der Vergangenheit kennen.

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Griechische Antike

Griechische Antike

8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.

In der Antike (also der Geschichte des Altertums) waren in Europa zwei Kulturen besonders bedeutsam: zuerst die Griechen, später die Römer. Die griechische Antike dauerte vom 8. Jahrhundert bis 146 v. Chr., als Griechenland von den Römern besetzt wurde. Die griechische Kultur bestand aus verschiedenen miteinander konkurrierenden Städten, die Polis genannt wurden (Mehrzahl: „Poleis“, gesprochen: „Po – le – is“). Jede griechische Stadt war ein kleiner Staat. Die bekanntesten griechischen Stadtstaaten hießen Athen und Sparta.

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Revolution 1848

Barrikaden

1815 bis 1849

Die politische Landkarte Europas sah zu Beginn des 19. Jahrhunderts ganz anders aus als heute. Damals gab es entweder große Kaiserreiche (wie Russland oder Österreich-Ungarn) oder – im Falle des deutschen Länder – verschiedene kleinere Staaten und Fürstentümer. Heute gliedert sich Europa meist in Nationalstaaten, in denen die Menschen dieselbe Sprache sprechen.

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Architektur | Sprechende Steine

Neuschwanstein
Geschichte bedeutet immer auch Wandel. Einstellungen und Vorstellungen darüber, was in einer bestimmten Zeit als erstrebenswert und schön gilt, verändern sich stetig. Während wir über die Mode vergangener Zeiten nur mittels Bildern anschauen können, begegnet uns eine Art von Spuren der Vergangenheit jeden Tag und direkt vor der Haustür: Bauwerke geben Aufschluss darüber, welcher Epoche durch welchen Baustil geprägt wurde.

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Industrielle Revolution und soziale Frage

Industrielle Revolution

19. Jahrhundert

Kaum eine wirtschaftliche Entwicklung hat Gesellschaften und das Leben der Menschen so sehr verändert wie die Entstehung von Fabrikarbeit und großer Industrieanlagen im 19. Jahrhundert. Vorher lebte der größte Teil der Menschen auf dem Land. Handwerksbetriebe und kleine Manufakturen stellten spezielle Güter z.B,aus Holz, Textilien, Glas oder Metall her.

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Kaiserreich und Imperialismus

Kaiserreich

1871 bis 1918

Was in der Revolution von 1848/49 nicht gelang, setzten die Könige und Fürsten der deutschen Länder Ende 1870 durch: die Gründung eines deutschen Nationalstaats. Das neu geschaffene Deutsche Reich wurde von einem Kaiser regiert – deshalb wird die Zeit zwischen 1871 und 1918 (als der letzte Kaiser in der Novemberrevolution von 1918 abdanken musste) heute „deutsches Kaiserreich“ genannt.

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Weimarer Republik

Weimarer Republik

1918 bis 1933

Der Erste Weltkrieg endete im Deutschen Reich mit einer Revolution. Anfang November 1918 meuterten Marinesoldaten in Kiel. Bald wurde das ganze Land von Aufständen erfasst. Der Kaiser dankte ab und die Revolutionäre riefen die Republik aus. Das Zeitalter der Monarchie in Deutschland war beendet. Im August 1919 trat die Weimarer Verfassung in Kraft. Sie ist nach der Stadt Weimar in Thüringen benannt, weil dort die verfassungsgebende Nationalversammlung tagte. In Berlin war es zu unruhig, denn die junge Republik hatte einen schweren Start.

Weimarer RepublikVor einem Berliner Wahllokal bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (CC BY SA BArchBot, Wikimedia)

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American History | bilinguale Module

American History

17th and 18th Century

Vokabelliste am Seitenende | deutsche Übersetzung des Einleitungstextes hier

Today, the United States of America belong to the most influential nations of the world – politically, economically and culturally. While Native Americans have lived on its territory for millennia, the political predecessors of the U.S. are not much older than 400 years. It may be hard to believe, but it was not before 1607 that the first British colony was successfully established on the North-American mainland, namely Jamestown. In the following one-and-a-half centuries, different nations competed for the continent, while the new settlers pushed back the native population, referred to as ‘Indians’.

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Zweiter Weltkrieg

Zweiter-Weltkrieg

1939 bis 1945

Der Zweite Weltkrieg war der bislang größte und folgenreichste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Nach Schätzungen wurden in den Jahren zwischen 1939 und 1945 mindestens 60 Millionen Menschen in diesem Krieg getötet. Der Weltkrieg begann mit dem Angriff des Deutschen Reichs auf Polen am 1. September 1939. Bis 1945 traten tatsächlich fast alle Staaten der Welt in den Krieg ein. Die Hauptkampfplätze waren erstens Europa und zweitens der Pazifikraum.

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Ost-West-Konflikt

Kalter Krieg

1945 bis 1991

Ganz am Ende des Zweiten Weltkriegs kamen zum ersten (und bis heute zum letzten) Mal Atombomben in einem militärischen Konflikt zum Einsatz. Die USA hatten während des Sommers 1945 die neue Waffentechnologie so weit entwickelt, dass sie Anfang August 1945 zwei Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki abwarfen. Die Bedrohung durch Atomwaffen wurde in den folgenden Jahren zur beherrschenden Frage der Weltpolitik.

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Deutschland West | Deutschland Ost

BRD DDR

1945 bis 1990

1945 endete der bislang folgenreichste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Im Zweiten Weltkrieg verloren nach Schätzungen weltweit 56 Millionen Menschen ihr Leben, viele Länder und Regionen in Europa und Asien waren zerstört. Das Deutsche Reich war zum Zeitpunkt der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 fast vollständig von den Truppen (hauptsächlich) der Amerikaner, der Briten und der Sowjetunion besetzt, die das Land in vier Besatzungszonen aufteilten. In den Jahren nach 1945 führten Konflikte zwischen den westlichen Alliierten auf der einen Seite und der Sowjetunion auf der anderen Seite zur Gründung zweier neuer deutschen Staaten: Der Bundesrepublik Deutschland im Westen, der Deutschen Demokratischen Republik im Osten. So war das Land seit 1949 vierzig Jahre lang geteilt.

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