„Tugend und Terror“ | Die Jakobiner-Herrschaft

Französische Revolution | Modul 5 | Quellen untersuchen: Karikatur und Rede | Terror | ◻◻ mittel | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Ein gutes Jahr, von Juni 1793 bis Juli 1794, dauerte die „grande Terreur“ – der „große Terror“. Unter der Herrschaft der Jakobiner wurden viele Menschen mit der Guillotine (dem Fallbeil) hingerichtet. Wer waren die Jakobiner und wie rechtfertigten sie Terror und Schrecken?

 

Setze zunächst die Karikatur richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen):

James Gillray (britischer Karikaturist): The Zenith of French Glory, Karikatur von 12. Februar 1793 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

The Zenith of French Glory

The Pinnacle of Liberty

Religion, Justice, Loyality & all the Bugbears

of Unenlightend Minds, Farewell!

Der Höhepunkt französischen Ruhms

Der Gipfel der Freiheit

Religion, Gerechtigkeit, Treue und alle Schreckgespenster

unterbelichteter Geister, lebet wohl!

 

Aufgaben

1 | Informiere dich mit Hilfe einer Suchmaschine über die folgenden Namen und Stichworten:

a) Hinrichtung Ludwig XVI. am 21. Januar 1793

b) Jakobiner

c) Maximilien Robespierre

d) Zahl der Todesopfer während des „grande Terreur“

 

2 | Jetzt kennst du wichtige Hintegründe, um die Karikatur analysieren zu können. Führe mit Hilfe der Seite Methode | Bildquellen untersuchen eine Quellenanalyse durch. Achte besonders darauf, welche Symbole du identifizieren kannst.

Erster Eindruck

A | Beschreibung der Bildquelle

B | Einordnung der Bildquelle in den historischen Zusammenhang

C | Beurteilung der Bildquelle

Den ersten Eindruck überprüfen

 

Vertiefende Aufgabe | optional | Dauer: ca. 20 min

3 | Lies dir abschließend den Auszug der Rede Robespierres über die Prinzipien der politischen Moral vom 5. Februar 1794 durch. Führe mit Hilfe der Seite Methode | Textquellen untersuchen eine Quellenanalyse zur Rede Robespierres durch.

Tyrannen bedrohen eure Grenzen, und hier im Lande verschwören sich alle Freunde der Tyrannei. Sie werden Verschwörer sein, bis dem Verbrechen jede Hoffnung genommen ist. Wir müssen die inneren und äußeren Feinde der Republik ersticken oder mit ihr untergehen. Deshalb soll in dieser Lage die erste Regel der politischen Tugend sein, das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch Terror zu beherrschen.

Wenn der Geist der Regierung im Frieden die Tugend ist, so ist er während der Revolution Tugend und Terror zugleich: Tugend, ohne die der Terror verderblich ist. Terror, ohne den die Tugend ohnmächtig ist. Terror ist nicht anderes als rasche, strenge und unbeugsame Gerechtigkeit. Er ist eine Offenbarung der Tugend. Der Terror ist nicht ein besonderes Prinzip der Demokratie, sondern er ergibt sich aus den Grundsätzen, welche dem Vaterland als dringendste Sorge am Herzen liegen müssen.

Quelle: Rede Robespierres über die Prinzipien der politischen Moral (5. Februar 1794), Zitat s. Wissen.de

A | Beschreibung der Textquelle

B | Einordnung der Textquelle in den historischen Zusammenhang

C | Beurteilung der Textquelle

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder – einfach mit Stift und Papier –  in deine Geschichtsmappe schreiben.
Du kannst die Antworten aber auch direkt unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Das ist allerdings nicht mit allen Geräten möglich. Hier erhältst du weitere Informationen.

Stichworte zum Modul Tugend und Terror | Jakobiner | Robespierre | Gewalt | Guillotine | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Karikatur | Textquelle

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